Bargheers Blog

Wir erzählen ein bisschen aus unserer kleinen Familienwelt - nichts Großes, keine Geheimnisse, einfach das, was so bei uns läuft...

Dienstag, 3. November 2009

Richtfest

Am 30.10. hatten wir Richtfest.
Schönes Wetter, Familie, Freunde, Handwerker.
Ein toller Nachmittag.
Wir freuen uns auf unser Haus.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Herbstfest

Im Kindergarten war Herbstfest. Hannes gehört so richtig dazu.
Schön, dass er das in den 2 Monaten geschafft hat.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Zwischendecke & Obergeschoss

Die Zwischendecke ist seit Freitag gegossen, jetzt werden diese Woche die Maurerarbeiten im Obergeschosse zu Ende gebracht. Cool, der Rohbau ist bald geschafft!

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Wände

Die Maurer sind da und ziehen die Wände hoch, jetzt wird schon langsam was sichtbar. Wir freuen uns. Hoffentlich gibt es noch Ende des Monats das Richtfest.

Montag, 28. September 2009

Bodenplatte

Heute war endlich der Betonmischer da, auf den Hannes schon so lange gewartet hat. Ganz großes Kino für den kleinen Baumeister. Das Ergebnis ist schon irgendwie beeindruckend...

Donnerstag, 17. September 2009

Spatenstich

Am 08.09. war der sogenannte Spatenstich auf unserer Baustelle. Genau genommen hat da nur einer mit nem Bagger gearbeitet, einen Spaten hatten die gar nicht. Aber naja. Jedenfalls ging es in den letzten Wochen wie eine Lawine los, von den Entwürfen über die Kalkulation, die Finanzierung, den Bauantrag, den Grundstückskauf bis zum Baubeginn.
Ein krasser Monat, mit krass langfrisitigen Entscheidungen, deren Konsequenzen einen irgendwie einengen und festlegen, aber eben auch unglaubliche Möglichkeiten und Freude bereiten.
Wir freuen uns jedenfalls wie Sau auf unser neues Haus und können es kaum abwarten, dass die Baustelle weitergeht. Hannes ist sogar schon Bagger gefahren!

Donnerstag, 27. August 2009

Geburtstag - Zeit zum Erinnern

Heute vor 32 Jahren startete mein Lebenslauf in Braunschweig.
Wo bin ich jetzt? Wie bin ich dahin gekommen?
Zur Zeit sitze ich auf unserem Sofa in Gudensberg, Nordhessen und genieße die Ruhe. Auf dem Tisch steht eine Flasche Wein, die Geburtstagskerzen brennen noch und aus den Babyphonen kommt kein Geräusch - Stille, Zeit zum Erinnern.
Kindheit, Sturm und Drang im Oderblick verbracht, Ausflug nach Wiedenest zum Kennen lernen meiner Grenzen und Erweitern meines Horizonts, Studium als Weg zu meinem Traumberuf und zwischendrin viel Herzschmerz bis ich den Mann gefunden habe, der meine Top Ten Liste erfüllte.
Erlebnisse, die mich geprägt und geformt haben, kreuzten meinen Lebensweg: der Unfall, der mir die Sicherheit nahm; der Spanner auf dem Dach, der mir zeigte, das skurile Dinge auch mir und nicht nur im Fernsehen passieren; die erste Beerdigung, bei der ein Mensch viel zu schnell endgültig weg war und mir meiner Vergänglichkeit bewusst wurde; meine Hochzeit und die Geburten meiner beiden Söhne - die schönsten und schwierigsten Tage meines Lebens, da danach nix mehr so war wie vorher.
Und jetzt, wie gehts weiter? Haus bauen, nebenbei ein Gruppenhaus betreiben, ab Januar wieder voll als Lehrerin arbeiten - ist ja nur ein Halbtagsjob (Gruß an alle Lästermäuler) - und damit das Wissen, dass Gudensberg die nächsten Jahre, Jahrzehnte den Rahmen unseres Lebens bildet.
Puh, da liegt noch einiges an Arbeit vor uns. Aber der Rückblick hat mir gezeigt, dass ich immer Leute hatte, die mit mir Dinge ge- und ertragen haben. Wie viele Tränen wurden von lieben Freundinnen abgewischt, weil das mit dem Traummann nicht so einfach war. Wie oft haben mir Menschen zur Seite gestanden, wenn ich in Sachen eigener Gesundheit, vor allem nach dem Unfall, echt am Ende war. Wie viele liebe Worte habe ich in der schwierigen Zeit nach meinem Abi gehört.
Der Rückblick macht mich dankbar für jeden lieben Menschen, der mitgegangen ist, einen Teil oder die ganze bisherige Strecke. Mittlerweile bin ich auch an dem Punkt, an dem ich wieder in anfangen kann in Gott zu ruhen, auch wenn ich weiß, dass es keine absolute Sicherheit gibt und auch ihm wieder mit dankbaren Herzen gegenüber trete. Daher freue ich mich auf die nächsten 32 Jahre. Dann ist das Haus gebaut und abbezahlt, die Jungs nicht nur allein im Kindergarten, sondern schon ausgezogen und ich vielleicht schon Oma. Also langweilig wird es wohl nicht.